Spiel mit dem Tod: Was treibt Extremsportler an, ihr Leben zu riskieren? | Kontrovers | BR

Höher, schneller, weiter – und oft gefährlicher. Was steckt hinter dem Drang nach zum Teil tödlichem Nervenkitzel in unserer Gesellschaft? Welche Einflüsse haben Wirtschaft und Soziale Medien? Kontrovers macht sich zusammen mit aktiven und ehemaligen Extremsportlern auf Spurensuche.
Kontrovers im Internet: http://www.br.de/kontrovers
Autorinnen: Anne Hinder, Katharina Heudorfer

231 Kommentare zu „Spiel mit dem Tod: Was treibt Extremsportler an, ihr Leben zu riskieren? | Kontrovers | BR“

  1. Es ist die Sensationsgier der Konsumenten wie mich, der Narzismus und die Suche nach dem Kick der Athleten (+ der Druck, damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen, wenn sie professionell werden) und die Profitgier der Unternehmen, die dieses Geschäft zum Boomen bringen.

  2. Als ob ein paar Tote irgendjemanden beeindrucken oder überhaupt relevant wären. Jedes Jahr sterben 7.000 Leute im Haushalt. Schreckt das vom putzen oder Heimwerken ab? Nein!

    1. Charles Darwin

      @freedom Wenn du den Kommentar nicht verstehst, frag nach. Ich vergleiche gar nichts, sondern ich kritisiere den Spin und das Framing des Beitrags.

    2. XB-70 Flight High

      Liegt ganz einfach daran das es im Haushalt zig Millionen Menschen gibt während es in Deutschland zb beim Gittersteigen also klettern am Mast gerade Mal 300 aktive Extremgittersteiger gibt. Zwischen 1879 und heute sind weltweit 200 Gittersteiger gestorben
      Hobby mäßige versteht sich, beruflich sind mehr gestorben weil es mehr berufliche Gittersteiger gab und gibt.
      Dennoch kann man die Gefahr WEDER ausschließen NOCH verharmlosen. Ich weiß es selbst da ich vor langer Zeit selbst ein Extremgittersteiger war und seit mehr als 10 Jahren beim Freileitungsbau schaffe.
      Wenn sich jemand fragt warum ich ausgerechnet diese kletterart anschreibe,diese hat in letzter Zeit für viel Stoff gesorgt auch was einige Kommentatoren die man hier trifft,betrifft.

      PS: Framing kritisieren,völlig ok.
      Strohmänner aufbauen,eh nö.

  3. Also Entschuldigung, aber Extremsportler sind Helden unserer Zeit. Der Voyeurismus des Konsumenten wird befriedigt und damit auch noch die Tätigkeit finanziert und anerkannt. Gemacht wird es sowieso von Menschen die diese Sportarten lieben und am meisten wirklich Leistungen und Erfahrungen über Dekaden zu sammeln, um dieses gesamte Wissen dann in einer Handlung abzurufen. Es sind keine bitcoinmillionäre oder rich kids, die von gestern auf heute alles „erreicht“ haben, sondern diese Qualifikationen lassen sich nur hart erarbeiten. Also der Beitrag kommt mir hier irgendwie zuvorkommend vor…

    Der einzige Unterschied ist, wenn du dich überschätzt biste halt Tod und da bekommt natürlich der Urinstinkt wieder schiss, aber das dieses Risiko akzeptiert wird darf ja nicht angenommen werden.

    1. @ElizaberthUndEugen Da fallen mir rettungssanitater und Feuerwehr Leute ein.

      Ich bin selbst ein Extremsportler aus der Lattice Kategorie aber ich hab mich hie als Helden oder Draufgänger gesehen. Wozu auch.

    2. @freedom Wenn du dich über suchte aufregt dann guck dir die weit über 110.000 totedurch Alkohol an die es jedes Jahr nur in Deutschland gibt aber man kann ja auf Klischees gucken und alle Sportler pauschalisieren…

    3. Voltage Fireworker

      @Freddy Fat Ich war Anfang der 70er und bis Mitte der 80er Jahre bei der FF,da gab es einige ziemlich abartige Einsätze die das Maß des Vorstellbaren fast sprengen aber Kein Feuerwehrmann entscheidet sich für den Beruf oder für die FF weil er ein Held sein will,man entscheidet sich dafür weil man menschen retten will zumal sich die meisten Feuerwehrmänner sich selbst trotz ständiger lebensgefahr nicht als Helden sehen!

  4. Respekt habe ich vor den Helden des Alltags. Leute die gut in ihrem Job sind& sich um die Familie kümmern.
    Typen die von einem suizidalen Risiko zum größeren hechten, nehme ich zur Kenntnis, respektiere ihre Stunts aber nicht.
    Aber egal, könnt ihr alles machen, aber nicht wenn Ihr andere (Retter, Sportfreunde) in Gefahr bringt.
    Mal ganz zu schweigen von den Hinterbliebenen.
    Ich kenne eine Lawinenopfer Familie. Die zerbröselts gerade vor Kummer und Selbstvorwürfen. Deren Firma geht auch vor die Hunde. Daran hängen wiederum Arbeitsplätze& deren Familien….
    Alles für ein Egotrip abseits des Mainstreams? Not cool.👎🏻

    1. XB-70 Flight High

      @Astro Logie ist Unsinn alle Kletterer die gesichert sind oder auch freue solo Kletterer stellen ihre Aktionen auf YouTube und lassen sich interviewen was nicht schlimm ist. Schlimm sind arrogante Sportler die sich für was besseres halten und von denen gibt es mehr als genug in anderen Sportarten. Von TV Serien und selbst Filmfiguren ganz zu schweigen,sowas wird von der Gesellschaft doch selbst gefordert und gefeiert.
      Für ich und viele andere Kletterer ist das nichts,Arrogant ist die Fähigkeit auf seine eigene Dummheit stolz zu sein. Deshalb finde ich es im so naiver das alle die ne GoPro haben in o einen Topf geworfen werden
      Laienhaft.

      @Born To Climb hat das schon ziemlich gut beschrieben !

      PS: was ist denn bitteschön an unserer Diskussion verwerflich ob von mir zwischen ihnen oder von ihnen zwischen Born To Climb?!

    2. XB-70 Flight High

      @Astro Logie ist Unsinn Das ist ja auch nicht schlimm denn KEINER will irgendjemanden eine Meinung aufdrücken,einige wollen nur mir den Klischees der Laien aufräumen. Nicht mehr und nicht weniger,guten Abend 🙂

    3. @XB-70 Flight High Genau aus diesem rund gefallen mir die meisten Filme uns Serien nicht denn fast überall geht es nur um eingebildete und arrogante Arsche in den Hauptrollen die dennoch gefeiert werden aber begegnet man so jemanden in echt kommen wilde Streits auf, egal ob gespielt oder echt assis sind immer armselig ganz gleich ob erfolgreich oder nicht, egal das weicht vom thema ab.

      *Ich bin hier auch fertig und will nur noch eine sache los werden* man sollte eine Person nie darauf reduzieren nur weil diese moderne Techniken verwendet denn je mehr bodenständige leute es auch in solchen Gebieten gibt desto besser, diese halten die arroganten Deppen zurück und können die Außenstehende gut aufklären.

      Eure sache mit dem nachahmen ist auch ein ding denn schlimm wird es nur wenn man sich verstellt, seinen Charakter verbirgt und unbedingt dabei sein will Stichwort ‚Schnuppersteiger oder Chaos Climber (kein plan ob das schon erwähnt wurde von euch, ich lese nicht alles drei mal, egal) ich bin wie erwähnt auch *fertig * und sage *jeder wie er mag, keiner muss*

    4. XB-70 Flight High

      @Born To Climb Ich teile diese Meinung,ich persönlich finde übrigens die ganzen cams von heute deutlich besser als der schmuddelkram den man in den 60 er 70 er usw benutzen musste denn für mich als langjähriger Industriekletterer sind GoPro s sehr gut um die Arbeit zu dokumentieren,das ist weltweit so ob USA,,China Indien England Deutschland uvm. Man kann sich mit Kollegen aus aller Welt einfach und bequem austauschen,die harten Tage sind die Arbeitstage aber sie sind auch der Hammer!
      Wie dem auch sei einen schönen Tag noch.

    1. Christoph Lange

      Und falls ich dich darauf hinweisen darf als ich dir widersprochen habe haben mir 8 Leute ein like gegeben was bedeutet sie sind der gleichen Ansicht wie ich. Bei dir jegliche 4 und ein dislike

    2. Christoph Lange Das deutet eindeutig darauf hin das du schon wieder eine Bestätigung für dein Ego brauchst, je mehr „like“ desto mehr fühlt sich dein Ego bestätigt.

  5. Das ist NARZISSMUS. Wahre Helden unserer Gesellschaft arbeiten z.B. in der Altenpflege, Krankenpflege oder als Hermes Lieferanten – die kriegen miese Kohle und kaum Anerkennung. Sie sind unverzichtbar. Stille Helden <3

    1. @ooldmka da haste recht 😀 aber da die meisten keine ahnung von skydiven haben denke ich mal er meint das ^^
      aber natürlich ist altenpfleger auch nichts für jedermann 😀

  6. Wieso werden immer alle anderen beschuldigt? Was kann ein Kamerahersteller dafür das sich irgendwo jemand umbringt? Wenn ich mich morgen vor nen Zug schmeiße ist dann auch GoPro dran schuld? Oder vielleicht Aldi? Gegen jeden gesunden Menschenverstand, fällt mir echt nichts mehr zu ein

    1. GoPro ist nicht dafür zur Rechenschat zu ziehen, wenn Sich sich vor einen Zug werfen. Ganz anders sieht es aber aus, wenn Sie von GoPro dazu aufgefordert werden (durch finanzielle Anreize, durch Sponsering, usw.) sich vor einen heranrasenden Zug auf die Gleise zu stellen und erst in allerletzter Sekunde zur Seite zu springen, damit die Aufnahmen schön dramatisch werden und somit viele Klicks erhalten. Dadurch wird nämlich die Marke GoPro als Kamera für „Abenteurer“ erst bekannt. Das heißt, der „clevere“ Vermarktungstrick geschieht auf Kosten von solchen Idioten, die sich darauf einlassen (und leider gibt es wohl viele davon)!
      In dieser Reportage geht es nicht darum, Risiken gänzlich zu vermeiden, sondern darum, dass sich „Extremsportler“ vor den Karren der Vermarktungsindustrie spannen lassen und bereit sind, viel zu hohe Risiken einzugehen und sogar ihr Leben verlieren. „Unfälle“ sind dann sogar eine Verstärkung der Imagepflege (z.B. GoPro als Kamera -nur- für wagemutige Individuen). „Leider“ können gefilmte tödliche „Unfälle“ ja (noch?) nicht im Internet gezeigt werden (oder irre ich mich da?). Aber immerhin liegen diese Aufnahmen sicherlich irgendwo im Tresor, um sie bei Bedarf (und Erlaubnis) sofort einstellen zu können (was wäre das für eine „tolle“ Werbung für den entsprechenden Artikel!!). Hier wird mit der Sensationsgier der Zuschauer spekuliert, ohne auch nur einen Gedanken an die (dummen) Opfer zu verschwenden. Red Bull, GoPro u.a. sind einfach nur skrupellose Marketingstrategen!

    1. Ach deshalb verkaufen sie ja auch Äpfel von oben für den doppelten Preis der Äpfel von unten. Habs erst jetzt bei Rewe gesehen tmhm.
      Was ein Schwachsinn…^^

    1. @MrFRDW Aha wenn man aber im reinen ist wieso sollte man was für seine Gesundheit tun. Ist doch alles okay. Wir drehen uns im Kreis die Logik die du und er Psychologie da an den Tag legen passen absolut nicht zum Sport.

    2. @Serp D. weil es sonst einen schlecht geht und man früher stirbt? bzw sich die lebensqualität steigert?
      ich glaube du hast es einfach immernoch nich richtig verstanden was ich und der psychologe meinen
      es hat nichts mit willenstärke etc zu tun, sondern einfach nur mit dem Selbstwert!

    3. @MrFRDW ihr beide habt sicher nicht den Flow im Sport gefunden sonst würde so etwas merkwürdiges nicht entstehen. Sport macht süchtig wenn man es richtig macht und es genau der richtige Sport für einen ist.
      Wo da der Selbstwert versteckt sein soll , naja.

      Da könnte man doch wenn man ein hohes selbstwertgefühl hat doch dahin siechen oder nicht? Ist doch alles im grünen 😉

      Demnach sind alle Profis egal welcher Sportart ziemlich mickrig mit dem Selbstwert.

    4. @MrFRDW kein richtiger Sportler verlangt von einem das man sich was beweisen muss, sowas machen nur Angeber. Gleichzeitig gibt es tatsächlich eine Menge Maul Helden die sich hoch heben obwohl sie nie was geleistet hatten, es jedoch hin lügen und drehen wie es einem passt.

  7. Walter Götzenberger

    Der grösste Held ist, wer sich selbst beherrst. Das Leben aufs Spiel zu setzen ist nur eine der menschlichen Verblendungen.

    1. Walter Götzenberger

      @Born To Climb Wir sind zu gar nichts geboren. Das wäre ja Fatalismus. Was wir im Leben tun, entscheidet sich erst später. Entweder wir handeln aufgrund von vernünftiger Überlegung oder wir ahmen Andere nach, wobei wir selbst gar nicht wissen warum, es ist eine rein emotionale Angelegenheit wie etwa Übermut oder Langeweile.

    2. @Walter Götzenberger mit nachahmen hat das Extremklettern definitiv nichts zutun denn man entscheidet sich werdender Faszination am klettern dafür und warum sollen Kletterer nicht vernünftig sein. Diese ganzen Vorurteile sind Schnee von gestern.

    3. Walter Götzenberger

      @Born To Climb nachahmen ist eine grundeigenschaft menschlichen handelns und kommt bei jedem menschen und in allen lebensbereichen vor. natürlich können wir im einzelfall schwer sagen, ob es vorliegt oder nicht. als sicher kann betrachtet werden, dass menschen, die gross heraus kamen, wie zb reinhold messner oder uelli steck, in anderen menschen das entstehen des wunsches verursachten, es ihnen gleichzutun. sie setzten den anfangspunkt, das entstehen dieser wachsenden faszination, wie Sie es nennen. aber nicht was wir wünschen geschieht letztenendes, sondern was wir verursachen, aufgrund der naturgesetze, obgleich wunsch und wille am anfang stehen. der eine kommt mit dem leben davon, der andere kommt ums leben, wie steck, durch eine kleinigkeit, die vermeidbar gewesen wäre. aber menschen machen nun einmal fehler, grosse und kleine. es ist mir klar, dass menschen auch bei vielen anderen gelegenheiten sterben können, extremen risiken gehe ich aber lieber aus dem weg. ich traue auch meiner unfehlbarkeit nicht, denn jeder unfall ist ein zusammenwirken eigenen handelns und von naturgesetzlichen vorgängen. ich habe andere wege gefunden, freude am leben zu finden wie den kitzel des risikos. was Sie machen, geht mich im grunde nichts an, solange ich davon nicht tangiert bin. nur versuche ich bei all meinen handlungen auch die ethische komponente zu berücksichtigen, wie zb motorisierte mobilität, ressourcenverbrauch, kurzum meinen ökologischen fussabdruck je geringer, desto besser zu halten. mit freundlichen grüssen.

    4. @Walter Götzenberger das es Nachahmer gibt ist unbestritten und leugnet auch keiner, das man sowas nur wegen nachahmen macht ist jedoch völlig überzogen und ein veraltete Klischee. Ich klettere selbst seit ich denken kann von klein auf und habe die ganzen Kletterer erst Jahre später kennen gelernt aber der n Gebiet ist nicht mein Interesse denn mein Gebiet ist die Lattice Kategorie die mich seit klein auf fasziniert.

      Ich frage mich auch warum man als „gestörter“ abgestempelt wird weil man das tut was einem fasziniert, als ob jeder Sportler auf der Straße Amok fährt da er ja angeblich kein verantwortungsbewusstsein hat.
      Viele aus der Gesellschaft denken so und das ist letztendlich noch schlimmer.

      Was dich betrifft, niemand will das jemand risiken eingeht wenn es ihm nicht zusagt und das soll auch keiner denn mehr als 80% der Unfälle passieren ua deswegen aber auch weil einige Kletterer den Hals nicht voll kriegen, solche Kletterer sind mir ebenfalls unsympathisch, die behaupten „ach was nur 20 meterwas doll schön schief gehen“ und am nächsten tag sind die tot.

    5. XB-70 Flight High

      @Born To Climb Schön noch jemanden zu sehen der die Lattice Kategorie kennt,da ich beruflich mit Höhen zutun habe(Industriekletterer seit zehn Jahren) kann ich einiges darüber berichten. Wie auch immer ich finde es ebenfalls fatal das alle Kletterer gleich behandelt werden und ich finde es gut das es hier Menschen gibt die auch von sensationsgeilen Kletterer angewiedert sind.

  8. Walter Götzenberger

    Eines der grössten Probleme des Menschen an sich ist, dass er nicht mehr nein sagen kann, wenn er von einer fixen Idee ergriffen wurde.

  9. Da wird es ja so dargestellt als wär es abartig das gefährlichere Projekte mehr Aufmerksamkeit bekommen. Ist doch vollkommen logisch. Ich mein wer will schon hören, dass irgendein Typ vom 3 meter Brett gesprungen ist und sicher im Wasser angekommen ist? Das ist einfach nur im Menschen verankert dass uns das schwerer erreichbare anzieht. Sonst wären ja auch viele Errungenschaften der Menschheit nie erreicht worden. Dieser Urinstinkt bringt uns alle voran anstatt uns runterzuziehen.

  10. Jeder der nichts auf die Welt gibt, der ist ein Extremsportler. Bei den einen zeigt es sich nur im inneren,
    bei den anderen eben auch im außen..
    Und diejenigen die herumrätseln sind bereits tot, sie brauchen nicht „mit dem Tod“ zu spielen.

  11. Was für Profis hier, nichts gerissen bekommen außer hinter dem Keyboard ne große Lippe riskieren. Neid.. weil einige sich mehr trauen als andere, aber natürlich hinter der Tastatur die größten Helden. Im direkten Vergleich sterben Extremsportler nicht häufig als andere Sportler, plötzlicher Herztod beim Fußball usw… Der „Profi“ Psychologe Manfred Ruoss bestes Beispiel, mal die Vita anschauen und was er so hinbekommen hat. Ja genau nämlich nicht so wirklich viel. Mal meine These zu diesem Mann: Beim Versuch ein Top Bergsteiger zu werden, leider am eigenen Willen gescheitert und dann nun zur Mittelmäßigkeit verdammt ein Buch rausgehauen. Im übrigen Typisch für Narzissten: „Die anderen sind schuld, sind schlechter, haben Störungen, ablenken von den eigenen Schwächen usw..“. Da erkenne ich Hr. Ruoss doch direkt wieder und natürlich verpacke ich alles in einer großen Portion Selbstironie. Seine im Buch aufgestellten Thesen, sind fachlich ein schlechter Witz und selbst als Student im ersten Semester fragt man sich ob man lachen oder weinen soll. Es gab immer Menschen die Grenzen ausgelotet und verschoben haben. Diesen Menschen verdanken wir unsere Welt. Menschen die in Baumstämmen über das Meer sind, ohne zu wissen ob am Ende wirklich Land ist. Menschen die den Traum vom Fliegen hatten, sich in das erste Flugzeug gesetzt haben usw. usw.. Diesen „verrückten“ haben wir alles zu verdanken, wir wären längst ausgestorben, da draußen lauert ja die Gefahr. In einem hat Hr. Ruoss recht, wenn die sich in einem Ziel verbissen haben, bleiben sie dran und ja dann wird es gefährlich. So ist es eben wenn man was riskiert, auch auf die Gefahr hin den maximalen Preis zu zahlen. Leider fehlen genau diese Menschen heute, ist ja auch viel zu gemütlich hinter meinem Handy. Danke für diesen wirklich objektiven Bericht BR… Nicht. Wie gerne zahle ich da doch meine GEZ Gebühren.

    1. Jo so siehts aus und ich würde nur sagen das die Sportler weiter gepusht werden die stark an den Medien selbst hängen weil sie eben davon auch abhängig sind um das so zu Leben wie sie es tun.

    1. Best Of Football ja das kann passieren man kann aber auch vom Auto angefahren werden oder die Treppe runter fallen und sich das Genick brechen.

  12. Ihr lacht über mich weil ich anders bin. Ich lache über euch, denn ihr seid alle gleich.

    *Kurt Cobain

    P. S. Ich liebe meinen Sport ich spüre so jeden Atemzug.

    1. @Philipp Kreuzer Dann recherchiere mal etwas zur Verwendung eines Apostroph in der deutschen Sprache. Im Falle des für’s kann man eins setzen. Man kann aber auch fürs schreiben, oder für das.

    2. Ich kann über Kurt Cobain lachen. Kurt Cobain kann aber nicht über mich lachen, weil er sein Leben sehr früh in den Sand gesetzt hat. Kurt Cobain macht gar nichts mehr. Schon seit langer Zeit.

  13. Wenn man die Stadien in Amerika und Co ansieht, werden Großveranstaltungen immer leerer, weil die Menschen übersättigt sind und es nicht mehr extreme genug oder einfach, weil es die 100. Veranstaltung mit dem selben Sport und Leuten ist. Das Moto wie immer, the Show must go on….

  14. Get to da Chopper!

    Was fürn Schwachsinn! Das sind alles Profis und das ist deren Hobby. Die wissen schon was sie tun und machen es gerne. Klar ist das Adrinalin bis zum Geht nicht mehr im Körper, aber ich mache auch Extremsport und das ist einfach cool und macht süchtig.Meistens hat man nur nicht die Zeit so was zu machen. Man kann morgen schon auf andere Weise sterben. Lebe hier und jetzt und nicht irgendwann!!

    1. XB-70 Flight High

      @Adalbert leider werden viele Kletterer genau dahin reduziert,sie genießen das Leben angeblich nur in der Extreme usw.

    2. @XB-70 Flight High ich lebe aber noch im Gegensatz zu tausenden von wingsuiter und Co 🙂 Da habe ich gerne keine Ahnung!

    3. XB-70 Flight High

      @Unio Mystica Ich war in den 90 er Jahren ein Extremgittersteiger,heißt früher bin ich ungesichert auf Stahlmasten gestiegen zumal es diese Form in Deutschland seit weit mehr als 100 Jahren gibt. Jetzt schaffe ich als Industriekletterer und lebe immer noch denn die Gefahr zu unterschätzen ist die Haupt Todesursache beim Hobby klettern und beim beruflichen steigen.

  15. Ich möchte GoPro und TNF nicht aus der Pflicht nehmen, aber das sind wenigstens Unternehmen in der entsprechenden Branche. Als Hersteller eines Energydrinks mit dem Slogan „verleiht Flügel“ Basejumps und Air Races zu sponsorn und die Sportler extrem zu pushen, ist doch echt fast schon unethisch und absolut pervers.

  16. Warum werden in solchen Dokus immer nur die Leute interviewt und gezeigt die von „Adrenalin“ und „Sucht“ sprechen? Ich denke für die meisten ist es einfach ein Gefühl von Freiheit. Und wenn man das schon sehr lange macht weiß man auch was man da tut! Natürlich hat man immer ein mehr oder weniger hohes Risiko aber die Unfälle sind dann doch nicht soo häufig, verglichen z.B. mit der Anzahl an Verkehrsunfällen!

  17. Ich selber zähle nicht zu den Extremen und ich möchte diesbezüglich keine falschen Unterstellungen! Mein Leben habe ich mir nicht ausgesucht und trotzdem im Griff! Soviel zum Thema No risk no fun! Und ich bin keine schlechte Mama!

  18. Sehr schöner Beitrag, der Extremesport in vielen Facetten zeigt.
    Diese Mediengepushte Rekordjagd ist echt zum kotzen 🤮
    Extremesport ist aber toll und ergänzt unser digitales Leben sehr gut. Rausgehen, Natur erleben, trainieren, und so lange auf die Fresse fliegen bis es klappt. Kampfgeist, Motivation, Adrenalin und eine geiles Gefühl wenns klappt. Und dann ist da die tolle Szene, das gegenseitige pushen und das ganze drumherum.
    Natürlich ist es cool, die Pros zu sehen – dafür brauche ich aber keine Rekorde. Ein richtig tolles Filmteam mit geilen Kamerafahrten, athemberaubender Kulisse usw. finde ich viel attraktiver. Der Antrieb wie weit sie gehen, sollte aus der eigenen Motivation heraus entstehen. In Freestylesportarten geht es zum Glück nicht nur um Höher schneller, weiter, sondern auch um Style bei den Tricks.

  19. Kik Racing Team

    Um zu wissen, warum diese Menschen das machen brauche ich keinen Psychologen. Wenn ein Mensch etwas sehr gerne und oft macht, egal was, wird man irgentwann sehr gut in dieser Sache und dann will man natürlich auch immer mehr. Diese Menschen geben sich halt nicht mit dem täglichen langweiligen Alltag der ganzen anderen zufrieden sondern wollen Spaß an ihrem Leben haben!

  20. Die Gesundheit oder das Leben, ohne einen schwerwiegenden Grund, aufs Spiel zu setzen, ist eine Todsünde gegen das 5. Gebot Gottes.

    1. was wäre denn ein schwerwiegender Grund? Sein Leben auf einem Kreuzzug zu riskieren um anderen eine Religion aufzuzwingen?

    2. @Fumas
      Die Kreuzzüge dienten das Heilige Land von den Moslems zu befreien und nicht Akatholiken den Glauben aufzuzwingen.
      Gerade das tun die Muslime, die auf der ganzen Welt die Christen verfolgen.
      +
      Es ist legitim, in einem gerechten Krieg sein Leben zu riskieren.

    3. @Thomas Waibel immer das selbe mit der Religion, die Christen rechtfertigen Folter und Mord (peinlich) die Islamisten machen das gleiche. Unfassbar wie naiv man sein kann um zu glauben das religiöse Kriege gerade die aus dem Mittelalter gerecht sind:) und die katoliken, die lasse ich mal lieber weg auch wenn sie zu den Christen gehören…

    4. @Born To Climb
      Die Kirche betrachtet weder Mord noch Folter als rechtmäßig.
      +
      Die Abwehrkriege gegen den Islam in Spanien im Mittelalter („Reconquista“) und die Kriege gegen die Türken im 16. und 17. Jahrhundert waren gerecht.
      Hätte die Christen nicht so gehandelt, wäre ganz Europa islamisch.
      +
      Was die Moslems damals mit dem Schwert nicht geschafft haben, versuchen sie jetzt mit der Masseneinwanderung nachzuholen, leider mit Erfolg.

    5. @Thomas Waibel Weder der Islam ich das christentumsind besser wenn es um abartig Rechtfertigung gibt, Verteidigung klar natürlich. Foltern und morden so wie es über Jahrhunderte in Europa der Fall war imnamen der Religion eh nö danke.
      Jesus hat selbst gesagt das sowas nicht korrekt ist und dennoch hat sich die Religion in Europa und viele Institutionen einen Dreck darum gekümmert, siehe Inquisition, hexenprozesse usw. Da bin ich froh das es die Reformation gab.
      Ich will keineswegs alles schlecht reden er dieses ständigen rausreden und die Verharmlosung ist ni ht besser als die Islam Mörder die ihre Taten legitimieren.
      Wenn es so weiter Gent wird sich erst recht nichts ändern.

    1. @Alexander Theissl
      Meine Aussage bezog sich auf die Extremsportler, die sie sich im Bericht zu Wort gemeldet haben.

    2. @Thomas Waibel wer sieht sich denn als Held bitte in diesem kurzen Video?
      Hat da nicht der BR genau dahin selbst gelenkt. Ich sehe hier nur die Medien die das aus einem Extremsportler machen.

    3. @Thomas Waibel Da muss ich immer und immer wieder an die ganzen Blood Sport MMA Fighter denken die sich die Birne einschlagen und als Helden angesehen werden, lächerlich. Da ist mir die Lattice Kategorie doch lieber aber wie schon einige andere in den Kommentaren erwähnt hatten, hat sowas wie zb Extremklettern *nichts* damit zutun ob jemand als Held gefeiert wird, große Leistungen sind es auf jeden fall doch kein Kletterer steigt wegen irgend einem pseudo Status. Selbst Feuerwehr Leute sehen sich selbst eher nicht als Held.
      Ja ich weiß auch das mit der Feuerwehr haben schon zum Glück einige andere unter den Kommentaren erwähnt.

    4. XB-70 Flight High

      @Born To Climb Daran muss ich auch immer denken aber das ist wohl die scheinheilige Doppelmoral der Gesellschaft,das eine abartige akzeptieren und das andere als böse darstellen.
      Dein Beispiel ist ja noch harmlos denn es gibt noch ganz anderes krankes Zeug aber wie sollen ja nicht vom Thema Abkommen.

    1. @schachsommer12 also ich steh hinter dir und egal wer ob extremsportler oder anderer mensch.. Die natur steht an 1 stelle und ist unser wichtigstes gut.. Und egal wer ob extremsportler oder bauer oder bauarbeiter wer es nicht schätzt hat es auch nicht verdient.. Mann kann ja nur hoffen das wir menschen in zukunft bewusster leben..

    2. Ich finde es auch toll aber ich finde das auch gefährlich und gruselig. Das ist gut für adrenalin weil es ist spannend. Keine grenzen macht das motto besser

  21. Ein Bekannter von uns kletterte immer frei; viele schwere routen… Jetzt ist er in canada bei einer vermeintlich leichten tour vom wetter überrascht worden. Das extreme war für ihn normal und abgeschätzt…

  22. Für mich ist eher die Wahrnehmung, bzw. die Nicht_Wahrnehmung von Natur und unserer Welt ein Riesenproblem. Seien es Berge, Wüste, die Pole, die Luft usw., die meisten „Sportler“ betrachten das nur noch als Hintergrund für ihre Kicks, nicht als Wert, dem man mit Respekt begegnen sollte.

    Unsere Erde ist das größte, uns bekannte, Wunder im Universum, ein Raumschiff, das es all den Lebensformen, inklusive uns Menschen, ermöglicht, von einander und mit einander zu leben. Wir, die wir hauptsächlich in der industriell „entwickelten“ Welt leben, behandeln diese Erde aber wie einen Wegwerfartikel, nicht wie unsere Lebensgrundlage mit endlichen Ressourcen. Das „immer mehr“ und schneller bringt uns und Andere, die noch nicht einmal etwas davon haben, an die Grenze unserer Überlebensfähigkeit.

    In so fern sind diese Extremsportarten und auch der aktuelle Lebensstil der westlichen „Zivilisationen“ eine Form der Realitätsflucht aus den Widersprüchen, sowohl persönlichen, aber auch aus den Folgen unseres Handelns.

    1. @Serp D. Einiges, zB. wo man fährt und wie. Fährt man auf für den Sport ausgewiesenen Routen und bei Downhill macht es einen Unterschied, wie man bremst – Vollbremsungen mit Stollenreifen, oder so, dass man die Natur wenigst möglich stört usw..

      Ich bin aber nicht dazu da, das zu erklären, darum sollte sich halt jeder kümmern der in der Natur unterwegs ist. Wenn Sie das tun, ist Alles ok.

  23. wieder so ne schlechte doku, ach übrigens ich glaub redbull und co haben lngsam einfach die schnauze voll von so mimimi anfragen daher gibts da glaub ich keine statements mehr🤣
    respekt an alles die so ihr leben gestalten und ich ziehe selbstverständlich meinen hut🤙

  24. Leon-Thore Hansen

    Beim north face Video muss mann aber auch sagen, dass Alex honnold die Route mehrere male mit Sicherungen wiederholt hat. Er hat selber gesagt, dass er nach dem Klettern ohne Sicherung die Handgriffe auswendig aufsagen konnte

    1. Bongbong Sweet

      @Adalbert Alex Honnold ist ein spezieller Fall. Dieser meinte, dass er gar kein Adrenalin hat wenn er ohne Sicherung klettert. Er sagt, dass durch das Klettern ohne Sicherung er die komplette innere Ruhe hat und somit das beste „Kletter Erlebnis“ genießen kann. Er geht auch nicht an seine Grenzen wenn er ohne Sicherung klettert, sodass er immer die Kontrolle über die Situation besitzt. Er klopft jeden Stein ab und tastet jeden Griff mehrmals ab bevor er eine Route ohne Sicherung klettert. Er möchte auch gar kein Adrenalin beim Klettern spüren, da er so Fehler machen könnte.

    2. @Adalbert Alex honnold ist kein Extremsportler. Er ist ein Athlete. Unzwar der beste seiner Disziplin. Wenn ihr ein bisschen Ahnung von dem Sport hättet, wüsstest ihr, dass das nicht wirklich gefährlicher als Autofahren ist.
      Das Level auf dem er klettert ist für ihn wie wandern.
      Die meisten Kletterer vom Amateur bis zum Semi-Profi Bereich klettern wesentlich Risikoreicher.
      Besonders wenn man an trad climbing denkt.

    3. @Bongbong Sweet Ja, dann wäre er garantiert ein spezieller Fall, denn ohne Adrenalin wäre er wohl nierenkrank. Ansonsten kann die Ausschüttung von Adrenalin durch mentale Konzentration nur vermindert, aber wohl nicht verhindert werden. In manchen Situationen ist eine „Flucht- oder Kampfreaktion (fight-or-flight response)“ ungesund, sowohl im Freizeit- und Extremsport als auch Berufsalltag.

  25. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich und ich bin ein liberaler Mensch, der zu dem Schluss kommt, dass wenn jemand sein Leben dafür riskieren möchte, um das zu tun, was er liebt, darf er daran nicht gehindert werden, auch wenn dieser immer größere Risiken eingeht, um sich/andere immer wieder zu übertreffen!
    Jeder Mensch sollte in seinen Handlungen frei sein solange er nur sich selbst gefährdet!

    1. @Hans Mustermann Naja, nach dieser Argumentation, die gegen unser jetztiges Sozialsystem ist, müsste auch jeder, der irgendwelche Drogen nimmt, sonstige gefährliche Sportarten ausübt, jeder der in irgendeiner Weise risikoreicher lebt, als der Durchschnitt, für jegliche Kosten selber aufkommen.

    2. Ich glaub das war gar nicht die Aussage von dieser Doku. Es wird ja nie auch nur ansatzweise davon geredet Extrwmsport zu verbieten. Es geht ja viel mehr darum wie unser Verhalten diese Extremsportler beeinflusst und ob wir durch Aufmerksamkeit und Bewunderung diese Sportler regelrecht in immer gefährlichere Situationen drängen. Wie ganz am schluss erwähnt: Extremsportler wirds immer geben, das heißt aber nicht dass die Allgemeinvevölkerung da keinen Einfluss und daher Verantwortung hat.

  26. Extremsportler sind Profis die wissen was sie tun und mit welchem Risiko das passiert.
    Also haben sie es sich selbst zuzuschreiben, wenn etwas passiert.

  27. So sind wir Menschen eben . Es ist gut wenn man sich ausleben kann . Ohne Adrenalinkik ist das Leben öde . Wir Normalos können das nur im Ansatz nachvollziehen . Dennoch wünsch ich all den verrückten Wilden da draussen , dass sie sich nicht die Hälse brechen .

  28. Ich gehe persönlich als Free Runner und auch Parkourläufer über meine Grenzen hinaus und er weiter sie, gucke aber auch, dass ich das möglichst safe mache, weil Fehler meistens nicht so nice sind in den Sportarten!

  29. Wenn man nach der Argumentation einiger geht müsste man auch sagen  „Ja super, es sterben in Deutschland auch viel weniger Leute an Kehlkopfkrebs als in Verkehrsunfällen. Na dann verkauf ich mal eben mein Auto und fang mit dem Geld an zu rauchen.“
    Was für eine Hirnverbrannte Argumentation…
    Es ist einfach nur beknackt zu Leugnen, dass das Risiko verdammt hoch, wenn man Dinge wie bei 3:24 oder 6:00 im Video macht. David Lama, Jess Roskelley, Hansjörg Auer oder die zahlreichen toten am Mount Everest alleine dieses Jahr zeigen, dass das Risiko auch bei Talent und Professionalität hoch ist(alleine beim Klettern). Und ich habe eine Verantwortung gegenüber Freunden, Familie und vielleicht auch irgendwann mal Kindern, mit mir selbst sorgsam umzugehen.
    Was mich an den Kommentaren hier nervt ist, wenn Leute so tun, als ob dies die einzige Art ist das Leben zu genießen.
    Egal ob der Kaffee am Morgen, leckeres Essen, Beziehungen, Grillen mit Freunden, Skydiving, Reisen, Erfolg in meinem Studium, Surfen, Wandern, Klettern, Festivals, Musik, Verein, Quality time mit meinem Schatz (Reihenfolge belanglos :D) oder was zur Hölle auch immer mir/anderen gerade Bock macht. Es gibt zu viele schöne Dinge, die ein Lebenswert machen ohne den hintern zu riskieren, bevor ich das Verlangen bekomme für den Kick so etwas anzustellen.
    Jedenfalls gibt es einfach genug Menschen, die auch die kleinen Dinge genießen können. Ein Leben kann nur Höhen haben, wenn es auch Tiefen hat.
    Ich spreche jedoch niemanden ab, extremsport jeglicher Art zu betreiben, das steht jedem frei. Außerdem ist Wingsuit fliegen natürlich beeindruckend.
    Nur so zu tun, als ob das für jeden letztenendes das einzig Wahre ist, und alle die es nicht tun ein gelangweiltes, unglückliches Leben leben hinter ihren vier Wänden, ist beknackt.
    Da gilt dann wohl für beide Seiten leben und leben lassen.
    Störend finde ich letzenendes, dass es sehr selbstzentriert/Narzisstisch bleibt (schließlich macht man so etwas am Ende nur für sich selbst) und man ein erhöhtes Risiko in Kauf nimmt, dass die Menschen denen man nahe steht, verletzt werden wenn es doch mal schief geht.

    1. Kann mich dem nur anschließen, hätte aber einen Satz anders formuliert „Da gilt dann wohl für beide Seiten leben und sterben lassen.“

    2. XB-70 Flight High

      @Adalbert warum sterben wenn man als Sportler viel Erfahrung hat und sich nicht von Ego in dünne Aktionen rein leiten lässt.

  30. niemand wird gezwungen irgendetwas zu machen
    warum sollte ein Sponsor verantwortlich sein
    jeder stirbt irgendwann
    150.000 leute sterben pro Tag
    und das interessiert niemanden

    1. Die Sponsoren treiben durch die Publicity die Sportler an immer ins Extremere zu gehen. Wie in der Doku gesagt. Aber klar die Leute machen es in erster Linie freiwillig.

    2. GoPro ist nicht dafür zur Rechenschat zu ziehen, wenn Sich sich vor einen Zug werfen. Ganz anders sieht es aber aus, wenn Sie von GoPro dazu aufgefordert werden (durch finanzielle Anreize, durch Sponsering, usw.) sich vor einen heranrasenden Zug auf die Gleise zu stellen und erst in allerletzter Sekunde zur Seite zu springen, damit die Aufnahmen schön dramatisch werden und somit viele Klicks erhalten. Dadurch wird nämlich die Marke GoPro als Kamera für „Abenteurer“ erst bekannt. Das heißt, der „clevere“ Vermarktungstrick geschieht auf Kosten von solchen Idioten, die sich darauf einlassen (und leider gibt es wohl viele davon)! In dieser Reportage geht es nicht darum, Risiken gänzlich zu vermeiden, sondern darum, dass sich „Extremsportler“ vor den Karren der Vermarktungsindustrie spannen lassen und bereit sind, viel zu hohe Risiken einzugehen und sogar ihr Leben verlieren. „Unfälle“ sind dann sogar eine Verstärkung der Imagepflege (z.B. GoPro als Kamera nur für wagemutige Individuen). „Leider“ können gefilmte tödliche „Unfälle“ ja (noch?) nicht im Internet gezeigt werden (oder irre ich mich da?). Aber immerhin liegen diese Aufnahmen sicherlich irgendwo im Tresor, um sie bei Bedarf (und Erlaubnis) sofort einstellen zu können (was wäre das für eine „tolle“ Werbung für den entsprechenden Artikel!!). Hier wird mit der Sensationsgier der Zuschauer spekuliert, ohne auch nur einen Gedanken an die (dummen) Opfer zu verschwenden. Red Bull, GoPro u.a. sind einfach nur skrupellose Marketingstrategen!

  31. XB-70 Flight High

    Ich als Extremsportler und Industriekletterer würde behaupten das No Risk No Fun schon eher zu den Klischees gehört denn es gibt zwar Extremsportler die dem Klischee des lebensmüden Irren entsprechen aber die meisten sind klüger und bodenständiger als man denkt zumal man seine Grenzen immer kennen muss.
    Man darf die Gefahr nie unterschätzen denn auch ein Extremsportler kann und soll lange leben. Ich finde es schade dass das Gittersteigen bzw Extremgittersteigen nicht erwähnt wurde denn diese alte und hoch interessante kletterart hat in Deutschland ne lange Geschichte und ist auch heute noch ein Thema hier zu Lande und in zig weiteren Ländern.

  32. Ich finde den Bericht auch ziemlich verurteilend. Fast ein bisschen wie über Drogensucht. Dabei ist Extremsport einfach nur ein Hobby. Der Sportler gefährdet niemanden außer sich selbst (und das ist seine eigene Entscheidung!), er schadet niemandem mit seinem Sport. Und man muss glaube ich niemandem sagen, dass das gefährlich ist! Die Sportler wissen das ohnehin und wenn sie vernünftig sind, tun sie nur das, was sie sich zu 200% zutrauen. Und Laien sehen schon anhand der Bilder, dass das gefährlich ist.
    Ich fahre z.b. gerne Mountainbike (kein Downhill, sondern einfach normal durchs Gelände) – dabei kann ich auch tödlich stürzen, wenn ich mich überschätze, obwohl das kein Extremsport ist. Jeder soll sein Hobby ausleben können, solange er niemandem schadet oder niemanden gefährdet. Selbst wenn es ein unkonventionelles Hobby wie Extremsport, Gaming o.ä. ist.

  33. Walter Götzenberger

    Kann mir jemand sagen, wieviele Besteigungen bzw. Versuche dazu es in den letzten 20 Jahren gegeben hat, den Mt. Everest zu besteigen? und wieviele dabei tödlich endeten ? Das ist doch eine legitime Frage, um das Risiko abzuschätzen, oder ?

    1. XB-70 Flight High

      Es sind seit den 1950 er Jahren mehr als 240 Menschen gestorben und über 230 Leichen liegen immer noch dort weil die Bergung zu schwierig ist. Zum Vergleich durch das Extrem Lattice Climbing sind weltweit zwischen 1879 und heute „nur “ 200 Menschen gestorben,weniger als durch alle anderen kletterarten obwohl das Lattice Climbing ziemlich gefährlich ist.

  34. Eifel Adrenalin

    Schön das der Bericht auch „Spiel mit dem Tod“ heißt ……. im Prinzip generiert hier der BR mit der gleichen Masche Klicks die sie eigentlich im Beitrag verurteilen möchten 😀

    1. Im Prinzip richtig, aber hier geht es auch darum, die Machenschaften von Firmen bloßzustellen, die mit derartigen Clips ihre Produkte bewerben wollen.
      Ansonsten tun mir die „armen“ (?) Leute nur leid, die sich aus Minderwertigkeitsgründen zu solchen Taten hinreißen lassen. Wenn ich unbedingt extrem viel Adrenalin brauche, könnte ich es ja mal mit russisch Roulette versuchen. Das geht einfacher (falls man die notwendige „Ausstattung“ hat), ist wenig anstrengend, kann man überall durchführen und verschafft einem in Sekunden einen ordentlichen Adrenalinschub. Leider hat diese Methode nur den Nachteil, dass man a) damit nicht berühmt und bewundert wird und b) bei nur einmaligem Versagen das Adrenalin nicht mehr genießen kann (aber davon merkt man ja dann nichts mehr).

    2. Blödsinn. Es ist ein kritischer Bericht, der sehr vielen Leuten eine andere Sichtweise eröffnet. Klicks generiert der sicher nicht, er schreckt im Gegenteil vom Extremsport ab.

  35. Wenn der Zuschauer Schuld ist das der Sportler immer riskanteres tut, dann ist der Sportler ein „schwacher Mann“ der nicht in der Lage ist sich selbst Grenzen zu setzen und zu diesen zu stehen. Das passiert halt mit Leuten die das gesammte Leben lang schon unter Selbstüberschätzung gelitten haben.

  36. Stockner Michael

    Ich habe mein Ganzes Leben lang nur Extremsport gemacht 1000 Skitouren 700 Wasserfàlle Eisklettern auch Free Solo 20 Jahre lang Hùrdenjockey Pferderennen Tausende Kilometer mit dem Einrad jetzt kann Ich leider nichts mehr machen weil Ich eine Krankheit (MS) habe aber Ich wùrde es immer wieder machen weil es einfach Super ist Ich wusste nie ob Ich am Abend noch lebe aber es Ist ein Geniales Gefùhl

  37. Die Sponsoren tragen doch keinerlei Schuld diese Leute machen das weil es ihr lebensmotto ist egal ob jemand dafür zahlt oder nicht

  38. Kein Schwachsinn. Ich lebe im hier und jetzt verdammt gut! Ich bin früher auch Fallschirm gesprungen. Ich wollte das Abenteuer, wollte das Leben spüren…und habs gespürt..ist doch klar. Bis der erste direkt vor mir ertrunken ist. Im See unglücklich gelandet…unerfahren, sein erster Sprung. Da fängt man an über den Sinn des gnazen nachzudenken. Später starb noch einer, der nicht schnell genug aus der abstürzenden Maschine kam. Nachdem ich mit dem Fallschirmsport aufhörte, lernte ich zufällig einige Jungs der Ur-Freeclimber Szene kennen. Auch da kann man letztlich nur von Tragödien berichten. Kein Berg, kein freier Fall ist es wert zu sterben, aber gegen den Drang kann man kaum was tun…außer erwachsen werden eben, wenn man es denn schafft. Ohne Glück geht gar nichts…ichhatte es mehrfach. Heute bin ich erwachsen…liebe das Leben immer mehr, je älter ich werde, spüre das pure Glück, wenn mir nur der kalte Wind ins Gesicht weht, wenn ich in den Bergen wandere, ja überhaupt wenn ich draussen in der Natur bin. Ich bin jetzt Mitte 50, möchte unbedingt leben…noch 50 Jahre wenn es geht, denn das Leben ist viel viel mehr wert als jeder dämliche Rekord. Trotzdem…es wird weiter gestorben..so oder so..schade, abernicht zu ändern.

    1. XB-70 Flight High

      Das kann ich verstehen,früher gegen Mitte der 80 er Jahre bis in die 90 er war ich ein sog Extremgittersteiger heißt eine Person die ungesichert Stahlmasten rauf steigt.

      Ich arbeite auch seit langen als Industriekletterer und kenne die Gefahren deshalb würde ich im Nachhinein auch von extremen Tätigkeiten abraten jedoch würde ich nicht behaupten daß jeder Extremsportler nur Rekorde jagen will.

    2. @XB-70 Flight High nein…um Rekorde geht es den meisten ja eh nicht. Ich sag auch nicht: lasst es sein….so sind wir Menschen eben. Weßt du, wenn ich solche Videos sehe, finde ich das auch faszinierend. Denke ich aber ehrlich zurück, so ist der freie Fall gar nicht sooo frei. Man hat immer ein Auge auf dem Höhenmesser 😉 Nur von außen sieht es so herrlich frei aus. Ich bin froh das ich es erlebt habe, aber auch froh, dass Wingsuit viel später kam…sonst hätte ich das bestimmt erleben wollen…

    3. Junge, Fallschirmspringen ist so ca die sicherste Extremsportart, die es gibt. Nenn mir ne Extremsportart, die unsicherer ist… Außerdem, bei seinem ersten Sprung unglücklich im See zu landen, wtf? Beim ersten Solosprung im AFF sind 2 Instructors mitbei und die werden dich schon einweisen. Mach nicht alle pessimistisch.

    4. @UpdateDotExe hast du einen Parallaxenfehler? 😀 Lies nochmal in Ruhe…ich könnte schreiben was ich will, wer sowas machen will, lässt sich durch mich sicher nicht abhalten. Hey…und was ist das denn für eine Weicheiernummer mit den Instruktoren? Ich bin immer alleine rausgehopst, vom ersten Sprung an. In 20 Jahren springt man dann wohl nur noch autonom? Alles passiert von alleine, der Anzug biegt sich gleich in die richtige Haltung, Sensoren checken wo der Landeplatz ist und drehen den Springer in die richtige Richtung… Schirm geht von alleine auf, kleine Raketen bringen den Springer dann direkt auf den Zielpunkt….hahahaha…also wenn wer jetzt Angst bekommen hat von meinem Geschreibsel: vergiss es, spring im Wingsuit oder mit Instruktoren, klettere auf den höchsten Klettersteig der Welt, den Mount Everest, ungesichert den El Capitan hoch…mach was immer du willst. Dein Leben…dein Tod. Ich würde nächste Woche mit auf den Mond fliegen, wenn die Nasa mir das anbieten würde. Ehrlich! Das wär mir das Risko eben wert…man muss auch mal vertrauen können…;) Motorradfahren würde ich dann aber doch wieder nicht…man muss Risiken auch abwägen können…

  39. Alexander Oswald

    Wo würden wir stehen und was wäre, wenn wir keine Menschen hätten, die Neuland betreten und Grenzen auslosten?

  40. dani lets play

    Das was ihr da immer als „Basejumping“ Bezeichnet nennt sich Wingsuiting… gut Recherchiert würd ich mal sagen😂😂😂😂😂😂😂

    1. Es gibt Wingsuiting (als Form des skydiving aus einem Flugzeug) und wingsuit base. Mit was du base springst ist erstmal egal (nur rig, power suit, wingsuit usw.) es bleibt ein base Sprung wenn es die Anforderungen erfüllt, es also von einem festen, statischen Objekt ausgeübt wird.

  41. HALLER Infrarot GmbH

    Als „Ottonorm“ Verbraucher sieht es vieles gefährlicher aus als es ist.
    Leider überschätzen sich dadurch auch viele.

  42. Ehrlich gesagt ja extrem Sport ist gefährlich doch ich würde nie aufgeben was ich liebe den der spaß im Leben ist mir wichtig sonst bringe ich mich um also mir ist egal wie früh ich sterbe Hauptsache spaß auch wen ich nicht nichts wirklich extremes gemacht habe bin ha erst 14

    1. Flex TV natürlich! Wenn Mann landet ist man ja langsamer in bremst ab. Falls man dann das Gleichgewicht verliert ist es wie als würdest du von 2-3 Meter auf den Kopf fallen.

  43. Das sind Helden. In wie fern ein Vorbild ist nicht gesagt das sind Leute mit extrem Skills kein Sponsor verleitet dazu die Entscheidung liegt beim Sportler es ist gefährlich aber sie tun was sie tun wollen

  44. Schlimm, wie hier alle Extremsportler als „verletzliche, fragile Egos“ bezeichnet und dargestellt werden! Wenn man selbst keinen Extremsport betreibt, kann man dieses Gefühl beim Extremsport nicht nachvollziehen. Nicht ohne Grund riskieren so viele Extremsportler ihr Leben! Schade, dass viel zu wenige Menschen dieses Glücksgefühl nie am eigenen Körper spüren werden, weil sie zu ängstlich und bequem durchs Leben schleichen und dann auch noch die Menschen, die mit größter Leidenschaft das machen, was sie lieben, kritisieren und verurteilen.

  45. Ein Spiel mit dem Tod ist kontrovers, aber aus dem, was Extremsportler antreibt, ihr Leben zu riskieren, können wir für unseren Alltag auch was lernen…mentale Disziplin. Selbstbeherrschung kann uns privat, beruflich und gesellschaftlich voranbringen.

  46. junger Alterschwede

    Hier geht es ja nicht über Extremsport sondern um die Berichterstattung.Ausserdem immer die gleichen Bilder von basejump,flatlinen,skifahren

  47. Walter Götzenberger

    ich habe nichts dagegen, wenn es einige narren weniger gibt, die bei extremsport sterben. nur sollten die kosten vom ersten bis zum letzten euro von den betroffenen abverlangt werden und nicht von der sozialgemeinschaft.

  48. Mohammed Kabalan

    Bei allem Respekt gegenüber diesen Extremsportlern. Ich würde mich niemals sowas trauen. Zu wichtig wären mir Familie und Freunde.

  49. Björn Rosenthal

    Ich mach ja eigendlich nie Werbung aber wenn ihr mehr über basejumpe sehen wollen und die Faszination dann schaut Mal den Beitrag von y kollektiv

  50. Selbstverständlich werden Extremsportler durch die Medien zu neuen Höchstleistungen gedrängt.
    Bei der Formel 1 werden die Fahrer auch indirekt dazu genötigt, schnell zu fahren. Dabei könnte man auf der ganzen Rennstrecke Tempo 80 machen – dann wäre es deutlich ungefährlicher.
    Ist dann halt auch langweilig.

  51. Lucas Gossweiler

    Fazit dieser Doku: Alle Extremsportler sind spinner und psychisch instabil. Schon lange nicht mehr eine so einseitige doku gesehen. Da finde ich die Doku von SRF viel besser über Base Jumping

  52. 16:08 so ähnlich würde ich meine Selbstverletzung beschreiben. Auch dieses nur im Moment sein. Bei der Selbstverletzung ist kein Platz für was anderes, alles verschwindet, man ist nur noch im jetzt und alles andere ist einfach weg. Und wenn ich fertig war, war ich einfach nur glücklich.
    Will nicht sagen, dass die alle Borderline haben, aber finde mich da schon öfter wieder.

  53. Klicks, um das gehts, Leuten die sich das antun, hatten noch nie echte Probleme im Leben, uns gehts einfach viel zu gut noch offensichtlich.
    Da passen noch satte 10 Mio Flüchtlinge rein zu uns, wenn wir uns sowas leisten können, dann auch das andere! „Weltrekord“ ist dann, wenn jeder mitmachen wollte und könnte, im Prinzip sind das die klassischen Olympics, wer dazu nichts taugt macht halt irgendeinen Mist! Sorry, haben wir nicht andere Übel auch ohne dieses Risiko? Uli Emmanuele ist nur eines von 1000den Beispielen…., warum das überflüssig ist! Im Prinzip sind das ganz arme Seelen, Suchtkranke, Menschen denen was gewaltig fehlt, das sie nie finden werden, weil sie nix kapieren von sich selber…

  54. Ulrike Wilmsmeier

    Mal ein paar Bilder von zerschmetterten Körpern einbauen, dann wird es realistischer und nicht jeder depp kommt auf die Idee es nachzumachen. Man muss die Natur auch mal in Ruhe lassen. Nicht überall muss der Homo erectus rumtoben!

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