Real Madrid: Alexander-Arnold will im Januar nicht zurück zu Liverpool

Alexander-Arnold will bei Real Madrid bleiben

Trent Alexander-Arnold plant trotz seiner schwierigen Situation bei Real Madrid keinen Wechsel im Januar. Der spanische Fußballexperte Guillem Balague erklärte gegenüber talkSPORT, dass der englische Rechtsverteidiger keine Absicht habe, die Königlichen im Winter zu verlassen. “Nein, nicht im Januar”, sagte Balague auf die Frage nach einem möglichen Abgang. “Was er gerade fühlt, ist: ‘Okay, es ist nicht meine Zeit, aber sie wird kommen, ich werde mich auf meine Zeit vorbereiten.’ So nimmt er die ganze Sache.”

Alexander-Arnold wechselte im Sommer 2025 von Liverpool zu Real Madrid. Real zahlte laut Berichten rund 10 Millionen Euro an Liverpool, um den Transfer vor dem offiziellen Vertragsende zu ermöglichen und den Spieler für die Klub-WM verfügbar zu haben. Doch die erhoffte Erfolgsgeschichte blieb bisher aus.

Dritter in der Hierarchie

Der 27-Jährige steht in der aktuellen Saison unter Trainer José Mourinho nur auf Platz drei in der Hierarchie auf der rechten Abwehrseite. Alexander-Arnold hat in dieser Saison lediglich 17 LaLiga-Spiele von Beginn an bestritten. Vor ihm stehen Federico Valverde, der eigentlich Mittelfeldspieler ist, und Denzel Dumfries, der im Sommer 2026 von Inter Mailand kam.

Beim 2:1-Sieg gegen Barcelona im El Clásico am Sonntag im Camp Nou begann Valverde auf der rechten Abwehrseite. Dumfries wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt, während Alexander-Arnold erst in der vierten Minute der Nachspielzeit zum Einsatz kam. Balague bestätigte: “Es gibt zwei vor ihm auf derselben Position (Valverde und Dumfries), und tatsächlich wurde Eder Militao auch als Rechtsverteidiger gegen Sevilla eingesetzt. Ist er also vierte Wahl? Er ist sicherlich dritter, wie es scheint.”

Mourinho rät zum Durchhalten

Trainer Mourinho hat Alexander-Arnold nach Angaben von Balague zum Durchhalten aufgefordert. “Er ist nicht niedergeschlagen, Mourinho hat ihm gesagt, er solle weitermachen, sein Moment werde kommen”, so der Experte. Nach dem 4:1-Sieg gegen Sevilla rechtfertigte Mourinho seine Entscheidung für Valverde: “Es ist nicht einfach für einen Trainer, zwei qualitativ hochwertige Rechtsverteidiger auf der Bank zu lassen, aber ich dachte, es wäre sehr nützlich, einen Rechtsverteidiger mit Beinen und Qualität zu haben, um hinter Endrick zu spielen.”

Liverpools Haltung zur Rückkehr

Angebliche Kontakte durch Vermittler

Laut TEAMtalk soll Liverpool einen Wechsel für Alexander-Arnold in der Mitte der Saison prüfen. Vermittler hätten demnach Kontakt zu Liverpool aufgenommen, die bereit seien, einen Deal für den englischen Nationalspieler einzufädeln. Allerdings deuten andere Berichte darauf hin, dass Liverpool kein Interesse an einer Rückhol-Aktion zeigt.

Spieler will sich durchsetzen

The Athletic berichtet unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld des Spielers, dass Alexander-Arnold einen Abgang nicht in Betracht zieht. Er beabsichtige, um seinen Platz bei Madrid zu kämpfen. Diese Haltung deckt sich mit den Aussagen von Balague: “Er will bei Real Madrid erfolgreich sein, also hat er nicht die Absicht zu gehen.”

Schwieriger Start in Spanien

Nach einem bereits enttäuschenden ersten Jahr ohne Titel in der spanischen Hauptstadt hat sich die Situation unter Mourinho weiter verschlechtert. Alexander-Arnold hat in dieser Saison nur vier Spiele in allen Wettbewerben von Beginn an bestritten. Bei wichtigen Auswärtsspielen gegen Real Betis und Atlético Madrid , beide verlor Madrid , stand er nicht in der Startelf.

Rechtsverteidiger Status Herkunft
Federico Valverde Erste Wahl Eigentlich Mittelfeldspieler
Denzel Dumfries Zweite Wahl Inter Mailand (2026)
Trent Alexander-Arnold Dritte Wahl Liverpool (2025)

Der ehemalige Southampton-Stürmer Charlie Austin, bekennender Liverpool-Fan, äußerte sich vergangene Woche bei talkSPORT zu einer möglichen Rückkehr: “Wenn ich ihn zurück in die Premier League hole, will ich Trent Alexander-Arnold bei einem anderen Premier-League-Klub sehen? Absolut nicht. Er würde Teams besser machen… manchmal muss man es einfach parken, und wenn er zurückkommt (zu Liverpool), wird er viele Brücken reparieren müssen, aber dass er für Manchester City oder Chelsea spielt… das ist ein schrecklicher Gedanke, wirklich.”

Balague wies darauf hin, dass es für Alexander-Arnold zusätzlich frustrierend sei, dass er in den Spielen, in denen er von Beginn an spielte, aufgrund von Ausfällen im Mittelfeld eingesetzt wurde , nicht auf seiner angestammten Position als Rechtsverteidiger.

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